Klangbeispiele

 

Marc Froncoux

Marc Froncoux

Marc Froncoux erhielt seinen ersten Violoncellounterricht bei seinem Onkel Raymond Froncoux, und studierte anschließend bei Edmond Baert am Brüsseler Konservatorium und bei Prof. Andre Navarra in Detmold, wo er 1984 seinen Abschluß machte. Er war Preisträger bei zahlreichen Wettbewerben in seinem Herkunftsland Belgien sowie im Ausland: u.a. 1975 beim Concours National Pro Civitate, 1979 beim internationalen Wettbewerb „Premio Vittorio Gui“ in Florenz, und 1981 beim Wettbewerb der Stiftung Horlait Dapsens sowie beim Wettbewerb Van Cutsem. 1983 erhielt er sein Diplom mit Auszeichnung an der Accademia Chigiana in Siena. Er ist Mitglied der Stiftung Cziffra und der Fondatión Jeunes Talents in Frankreich. Neben zahlreichen Aufführungen in Belgien (u.a. Wallonisches Festival), Festival van Vlanderen, der Schweiz, Italien, Österreich und Frankreich (u.a. Montpellier Festspiele) arbeitete er als Dozent in der Solistenklasse von Prof. Edmont Baert in Brüssel und spielte als Solocellist an der Opera in Lucca, Italien. Seit 1988 ist er Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Sein Repertoire umfasst sowohl klassische als auch moderne Musik, wobei die Romantik sein Schwerpunkt ist.


Christoph Beyer

Christoph Otto Beyer

Christoph Otto Beyer wurde 1965 in Aurich geboren. Im Alter von 5 Jahren begann er mit dem Cellospiel bei Zsigmond Fehér. Später wechselte er zu Rolf Kroke, dem langjährigen Solocellisten des Oldenburger Staatsorchesters.
Während der Schulzeit mehrfache erfolgreiche Teilnahme beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Nach dem Abitur schloss sich das Studium in Hannover an, wo Christoph Otto Beyer bei Prof. Klaus Storck und Prof. Ulf Tischbirek studierte. Meisterkurse bei Klaus Storck und Julius Berger schlossen sich an.
Von 1992-1997 unterrichtete Beyer als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Seit 1997 wohnt Beyer wieder in Aurich, wo er als Musikpädagoge, Cellist und Orchesterleiter tätig ist. Er ist auch mit dem Barockcello aktiv und konzertiert mit verschiedenen Ensembles überwiegend im norddeutschen Raum.
Seit über 10 Jahren ist Beyer im Festival „Musikalischer Sommer in Ostfriesland“ als Cellist, Dirigent, Komponist, Moderator und Dozent zu erleben. Auch im Bereich der zeitgenössischen Musik ist er u.a. mit Uraufführungen von Harald Muenz, Charlotte Seither und Wim Stoppelenburg hervorgetreten. Überdies beschäftigt sich Beyer gerne mit der Wiederentdeckung musikalischer Raritäten. So erschien, unterstützt von der Oldenburgischen Landschaft eine CD mit der Cellosonate des mit dem oldenburgischen Fürstenhause verbundenen Romantikers Ludwig Meinardus (1827-1896).
Hörbeispiel: Max Reger:Präludium für Violoncello

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Artikel in der NMZ 3/13, 62. Jahrgang

Christoph Otto Beyer spielt die Goffriller Kopie und hat diese CD eingespielt

CD "...für Violoncell allein.."  Solowerke von Reger, Beyer, Bach

CD „…für Violoncell allein..“
Solowerke von Reger, Beyer, Bach

 


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Balint Gergely

Bálint Gergely www.balintgergely.com wurde 1976 in Cluj-Napoca (Rumänien) geboren. Seit der ersten Klasse in einer Musikspezialschule erhielt er Cellounterricht. Bereits als Jugendlicher war er Preisträger mehrerer nationalen Musikwettbewerbe.

1993 wechselte er auf das Béla Bartók Fachgymnasium in Miskolc (Ungarn)
Von 1996 bis 1997 war Bálint Gergely Student an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid und gleichzeitig studierte er an der Hochschule für Music Béla Bartók in Miskolc. Dort legte er 2002 sein Diplom mit Summa cum Laude ab. Im Anschluss setzte er seine Studien an der
Hochschule der Künste in Bremen bei Prof. Alexander Baillie fort.

Bálint Gergely ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe u.a. 1999 Gewinner des Nationalen Cellowettbewerbes in Ungarn. Trotz seine umfangreiche Solistische
tätigkeit spielt er gerne im Orchester. Er war Solocellist des North Hungarian Symphony Orchestra, des Molisse Festival Orchestra (Italien) sowie Mitglied des Philharmonieorchesters Lübeck und des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters Flensburg.
Seit Mai 2006 ist er Solocellist des Preussischen Kammerorchesters Prenzlau.

Gemeinsam mit seinen drei Brüdern Michael (Klavier), Aaron (Querflöte) und Theo (Violine) gründete er das Trio Dan, das sehr erfolgreich in wechselnden Besetzung konzertiert.
Seit zwei Jahren ist er mit den Deutschen Kammersolisten in Nagoya (Japan) auf dem jährlich stattfindenden Sommerfestival als Dozent für Violoncello und als Solist vertreten.

 

 

Bálint Gergely spielt auf einem Cello des Oldenburger Geigenbauers Martin Michalke, ein Meisterwerk gebaut nach dem Original von Giambattista Guadagnini (1776).

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