Martin Michalke - Geigenbaumeister aus Oldenburg

Tel: +49 (0) 441 866 26
Fax: +49 (0) 441 88 50 362

Laden



In meinem Laden im Erdgeschoss des historischen Hauses Johannisstraße 5, der dem Atelier angeschlossen ist, finden Sie, was Sie für Ihr Geigenspiel suchen:

Inhaltsverzeichnis

Instrumente

Natürlich präsentiere ich Ihnen gerne meine Instrumente und besondere Angebote. Ich bemühe mich, stets einige repräsentative Modelle meiner modernen Instrumente und meiner Replikate zur Ansicht verfügbar zu halten.

Von Zeit zu Zeit gelingt es mir auch, hochkarätige historische Originalinstrumente verschiedener Provenienzen und Meister zu erwerben und zu restaurieren. Zu diesen wechselnden Angeboten gehören:

  • Instrumente aus Italien
  • Instrumente französischer Herkunft
    • Arbeiten aus Mirecourt
    • Pariser Schule
  • Deutsche Instrumente
    • Mittenwalder Violinen
    • Vogtländer Violinen



Ich berate Sie gerne ausführlich und in Ruhe, so dass es gelingt, das Original für sie zu finden, das zu Ihnen passt.

Musiksalon


Im angeschlossenen kleinen Musiksalon können Sie sich in Ruhe mit den Instrumenten aus meiner Werkstatt vertraut machen und ganz für sich erste Klangerfahrungen machen.

Miet-Instrumente

Für Anfänger und Schüler vermiete ich kostengünstig und unkompliziert Instrumente:

Violine:mtl. 15,- €
Viola:mtl. 20,- €
Cello:mtl. 25,-/35,- €

Die Mindestlaufzeit eines Mietvertrages beträgt drei Monate, die Abrechnung erfolgt quartalsweise per Lastschriftverfahren.

Zubehör

  • alle gängigen Saitenmarken,
  • Koffer und Etuis
  • viele verschiedene Kolophonium Sorten,
  • eine große Auswahl an Kinnhaltern
  • geeignete Schulterstützen
  • …und vieles mehr

Beratung

Sie haben ein altes Instrument und wollen wissen, ob eine Restaurierung lohnt? Sie haben eine spezielle Klangvorstellung und finden das Instrument dazu nicht? Kommen Sie in die Meisterwerkstatt Michalke. Sie erhalten individuelle und fundierte Beratung, auch zur Pflege Ihres Instrumentes

Pflegetipps für Ihr Instrument

Sie besitzen ein Streichinstrument, Sie haben gerade eines erworben und wollen lange Freude damit haben? Dann sollten Sie wissen, wie man es richtig pflegt? Beherzigen auf jeden Fall diese Pflegetipps


Lack

Eine ausreichende Lackpflege beinhaltet regelmäßiges Abwischen des Kolophoniums mit einem weichen fusselfreien Tuch. Mit den leider im Fachhandel angebotenen „Pflegemitteln“ (Viol, Bellacura, etc.) können Sie dem Lack ihres Instruments nur schaden.

Steg

Die Lebensdauer des Steges wird verlängert, indem Sie ihn regelmäßig entgegen dem Saitenzug in Richtung Saitenhalter zurückziehen. So erhält er seine ursprüngliche Form zurück und kann seine klangübertragene Funktion voll erfüllen.

Wirbel

Hin und wieder müssen die Wirbel mit Wirbelpaste nachgeschmiert werden, wenn sie beispielsweise knacken oder sich festgesetzt haben. Nur passende Wirbel erfüllen dann ihre Funktion. Nichtpassende Wirbel können so nicht gängig gemacht werden und sogar „durchrutschen“.

Saiten

Die Lebensdauer der Saiten ist je nach Saitenart begrenzt auf 1–1½ Jahre. Aggressiver Handschweiß verkürzt die Haltbarkeit jedoch beträchtlich. Preiswertere Saiten halten oft nicht so lange wie hochwertige, teure Saiten. Es gibt Saiten mit Darm-, Kunststoff-, Kohlefaser- oder Stahlkern. Diese Reihenfolge entspricht auch dem Empfindlichkeitsgrad der Saiten. Die Darmsaite gilt als die Edelste unter ihnen, ist aber am empfindlichsten.

Kolophonium

Es gibt hartes und weiches Kolophonium. Es gilt: eher festeres Kolophonium für Geige und Bratsche, entsprechend weicheres Kolophonium wird für Cello und Kontrabass verwendet. Kolophonium sollte frisch sein (nicht älter als 3 Jahre), da es austrocknet. Es ist in unterschiedlichen Qualitäten erhältlich.

Bogen

Die Bogenstange sollte mit einem weichen fusselfreien Tuch vom Kolophoniumstaub befreit werden. Den Bogen nach dem Spielen entspannen!